Alejandra Baltazares x i-D Magazine

We are proud to announce or newest artist Alejandra Baltazares, who has already caused some furore in the german art market with her works that explore the feminine role in western culture. i-D Magazine questioned her about her work, see the article below – and more importantly, buy her limited edition prints in our Shop!

 

Alejandra Baltazares & Helena Hernández Tapia

„Go Vegan!”, 2015

Unser Werk steht für …
Dialoge, Texte und Ideen, die wir zusammen als ein Gespräch über Interessen entwickeln, die wir teilen.

Wir beschäftigen uns in unserem Werk mit Pornografie, weil …
wir beide von den Bildern, die wir in einem kleinen Pornoladen gefunden haben, absolut fasziniert waren. Unsere Arbeit steht also für die Veränderung von Formen und Inhalten, was uns grundsätzlich fesselt, weil sie damit spielt, wie wir Menschen, Gegenstände, Situationen und Muster sehen, die alle die Absicht haben, das Auge zu stimulieren.

Der Unterschied zwischen Pornografie und Kunst ist … 
Pornografie provoziert und das macht Kunst auch. In beiden Bereichen ist nahezu alles erlaubt. Was nicht bedeutet, dass es moralisch richtig ist. Die  Grenzen sind manchmal unsichtbar oder bestehen einfach nicht.

In jeder Sekunde werden weltweit 30.000 Pornofilme im Netz angeschaut. Pornografie ist zum Mainstream und quasi „normal” geworden, oder?
Pornografie ist noch immer ein Tabu, aber dahinter steckt ein gigantisches Geschäft, das die hohe Nachfrage befriedigen muss. Es sind dieselben Strategien wie in der Werbung: Möglichst viel verkaufen. Durch das Internet ist Pornografie zugänglicher und demokratischer geworden, aber es ist kein offenes Buch.

Und dennoch sind die meisten Menschen bei der Betrachtung pornografischer Bilder angespannt, vor allem in der Öffentlichkeit. Spielt die Kunst mit diesem Gefühl?
Dazu passt eine Situation, die Helena erlebte, als sie einige der Bilder im Copy-Shop ausdrucken ging. Der Mann, der dort arbeitete, war angesichts der Bilder ein wenig irritiert und beschämt und fragte, was es denn damit auf sich hat. Als er es verstand, rief er sichtlich erleichtert: „Ah! Es ist Kunst!”

Wenn ihr euer Werk anschautwerdet ihr manchmal noch rot? 
Am Anfang waren wir fasziniert von den Kompositionen und dem Amateurauge hinter der Kamera. Dann haben wir uns daran gewöhnt, bis wir es irgendwann satt hatten, so viele Brüste, Vaginas und Schwänze zu sehen. Was jedoch immer bleibt, ist die Freude über die Reaktion der Leute, wenn unsere Bilder sie beschämt.

alejandrabaltazares.com
helenahernandez.net

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